Drei Freiburger Vereine erhalten Förderung für Projekte zur Stärkung von Menschen mit Armutserfahrungen in Krisenzeiten


Armut ist häufig mit gesellschaftlicher Ausgrenzung verbunden.

Drei Freiburger Vereine erhalten Förderung für Projekte zur Stärkung von Menschen mit Armutserfahrungen in Krisenzeiten

Nadyne Saint-Cast MdL

Menschen mit geringem Einkommen treffen Inflation und hohe Energiepreise besonders hart.

Daniela Evers MdL


Mit rund 800.000 Euro unterstützt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg am heutigen „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ landesweit 18 Projekte, die von Armut gefährdete oder in Armut lebenden Menschen dabei unterstützt, trotz der finanziell schwierigen Situation, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Fast 40.000 Euro gehen davon an drei Vereine in der Stadt Freiburg.

Für das Projekt „ausDRUCKstark“ erhält der Verein Schwere(s)Los knapp 15.000 Euro. „Ich konnte mich selbst vor Ort davon überzeugen, wie engagiert der Verein allen Menschen eine kulturelle und damit gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Gut, dass diese Arbeit mit viel Ehrenamt unterstützt wird“, sagt Nadyne Saint-Cast, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Freiburg II und Mitglied im Kunstausschuss des Landtags.

Außerdem bekommt der Verein beneFit ebenfalls fast 15.000 Euro für seine Intiative „beneFit durch Bewegung“. „Sport fördert die körperliche und seelische Gesundheit. Der organisierte Gruppensport ist ein wichtiges Angebot und macht besonders viel Spaß. Klasse, dass sich der Freiburger Verein beneFit e. V. dafür engagiert, dass auch Menschen mit kleinem Geldbeutel am Gruppensport und damit an der Gesellschaft teilhaben können“, so Saint-Cast weiter, die auch Mitglied im Sportausschuss ist.

Zuletzt erhält die Freiburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit e.V. Friga 10.000 Euro für ihr Projekt „Komm mit – Wir zeigen Euch unsere Stadt“. „In Krisenzeiten wird da gekürzt, wo es nicht existenzgefährdend wird – wenn überhaupt möglich. Fitness-Studio-Abo, Konzertbesuche oder mal auswärts essen gehen – in der Freizeitgestaltung, die auch eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist, wird bei finanzschwachen Haushalten meistens zuerst verzichtet“, stellt Daniela Evers, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Freiburg I und Mitglied im Arbeitsausschuss des Landtags, fest. „Es ist sehr wichtig, dass die Landesregierung diese Probleme im Blick hat und gegensteuert.“


Pressemitteilung des Sozialministeriums

Gesamtübersicht der geförderten Projekte