Vanessa Carboni, Platz 9, Bild: Britt Schillling

Vanessa Carboni

Ich bin zwar in Stuttgart geboren, lebe aber seit 2011 hier im wunderschönen Freiburg und bin inzwischen voll im Badischen angekommen. Außerdem habe ich die deutsche und die italienische Staatsbürgerschaft und bin allein schon deswegen eine glühende Europäerin, die früh gelernt hat, über den Tellerrand hinauszuschauen. Auch meine soziale Herkunft als Arbeiter*innenkind sowie mein Beruf als angehende Lehrerin sind für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Identität. Das alles hat mich nachhaltig für soziale Themen sensibilisiert und mir gezeigt, dass Vielfalt eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft ist. Und genau deshalb möchte ich mich für eine grünere Kommunalpolitik hier in Freiburg einsetzen, die genau diese Themen vertritt!

Meine Hobbys sind Yoga, Kochen, Gesellschaftsspiele und Reisen.

Warum Grün?

Sich für die GRÜNEN zu engagieren bedeutet für mich für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen. Wir sind die erste Generation, die die Klimakrise hautnah im Alltag spürt, aber zugleich die letzte, die die schlimmsten Folgen noch abwenden kann! Jetzt gilt es endlich zu handeln!

Denn die Grünen sind die einzige Partei, die tatsächlich anstreben Ökonomie, Ökologie und Soziales in Einklang zu bringen. Darüber hinaus stehen die Grünen für eine moderne, tolerante, vielfältige und verantwortungsvolle Gesellschaft, die auch die Konfrontation nicht scheut und klar zu ihren weltoffenen Werten steht.

Als Feministin finde ich, dass Gleichberechtigung und die Förderung von Frauen zentral für jede zukunftsorientierte Politik sein sollten. Und genau eine solche feministische Weltsicht ist ein Kernanliegen der GRÜNEN seit ihrer Gründung, während andere Parteien versuchen auf den Zug der Zeit aufzuspringen. Genau dieses Streben für eine gerechtere Gesellschaft auf allen Ebenen spiegelt die Grünen wider und deshalb bin ich besonders stolz, mich für diese Partei kommunal engagieren zu können und möchte mich gerne für eine grünere Politik hier in Freiburg einsetzen.

Themen

Mein politisches Herzensanliegen sind Chancengerechtigkeit und Bildungsteilhabe. Als klassisches Arbeiter*innenkind, brenne ich dafür und möchte mich politisch dafür einsetzen, dass Bildungserfolg eben nicht von der sozialen Herkunft abhängt. Als angehende Lehrerin möchte ich so im Gemeinderat aus doppelter Betroffenheit heraus meine Expertise im Schul-Ausschuss einbringen. Zusätzlich will ich gerne das Projekt für die neue Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe für Dietenbach begleiten, bei dem Kinder länger gemeinsam lernen und somit wirklich eine Chance haben dass der Bildungserfolg und die gesellschaftliche Herkunft entkoppelt werden.  Gerade in diesen Zeiten, in denen es leider auch starke antidemokratische und populistische Kräfte gibt, bin ich absolut davon überzeugt, dass chancengleiche und gerechte Bildung DER Schlüssel für eine gewinnbringende Gesellschaft und dynamische Demokratie ist. Genau da möchte ich bei meiner Arbeit im Gemeinderat ansetzen!

Mein zweites kommunalpolitisches Kernanliegen ist der Feminismus. Das bedeutet für mich eine Befreiung von überholten Geschlechterrollen, gesellschaftlich diskriminierenden Strukturen und Sexismus. Als Sprecherin des Arbeitskreis Frauen und Geschlechterpolitik ist es mir dabei besonders wichtig, dass Frauen in allen Bereichen mehr präsent sind und damit auch eine Vorbildfunktionen für junge Mädchen übernehmen können! Sichtbarkeit ist der erste Schritt zur Gleichberechtigung! Sei es in der kleinsten Ebene bei der Sprache, oder bei der paritätischen Ausrichtung in der Politik und dem Arbeitsmarkt. Für Freiburg wünsche ich mir dabei die konkrete paritätische Umsetzung bei der Besetzung von Führungspositionen innerhalb der Verwaltung und bei Stellen, die von der Stadt besetzt werden! Außerdem möchte ich mich für eine engagiertere Frauenpolitik der Stadt einsetzen und für mehr Sichtbarkeit sorgen.

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