Pia Maria Federer, Platz 11, Bild: Britt Schilling

Pia Maria Federer

Mein beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung als Industriekauffrau, danach II. Bildungsweg und Studium der Sozialarbeiter. Bis 2009 war als Psycho- und Traumatherapeutin in einer Rehaklinik für Abhängigkeitskranke im Südschwarzwald tätig. Seit 9 Jahren bin ich Geschäftsführerin eines Wohlfahrtsverbandes.

Seit 1989 bin ich Mitglied im Freiburger Gemeinderat:u.a. Mitglied im HauptA, Jugendhilfe- und SozialA , AG Jobcenter, Kultur- und TheaterA,  Augustinerkommision,  Mitglied im Nachhaltigkeitsrat, Aufsichtsrat Stadtbau GmbH und Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH sowie Stiftungsrätin.

Meine Hobbys sind reisen, meditieren, lesen, Besuche von Konzerten, Ausstellungen sowie Theateraufführungen.

Warum Grün?

Die Grünen setzen sich für eine lebenswerte Zukunft und den Erhalt unseres Planeten ein, sie verbinden Ökologie und Soziales und ver- treten eine ernstgemeinte Frauen- und Ge- schlechterpolitik. Ich schätze sehr, dass wir gerade in unserer populistischen Zeit einen vertrauensvollen Politikstil pflegen, der die Sachpolitik in den Vordergrund rückt.

Themen

Kommunalpolitik ist mir ein Herzensanliegen. Vor Ort mit den Freiburger*innen lässt sich konkret Politik für die Menschen und den Planeten entwickeln und umsetzen.  Wir Grünen haben viel dafür getan, dass   Freiburg eine offene, soziale, tolerante und ökologische Stadt wurde, in der die Menschen sehr gerne leben und leben wollen.  Freiburg ist für viele Menschen das Modell einer grünen Stadt.  Wir Grüne haben die Verantwortung, die sozialen und ökologischen Errungenschaften der letzten Jahre auszubauen. Daran will ich gerne weiter mit arbeiten. Die Herausforderungen sind groß, sei dies bei der Schaffung bezahlbaren und ökologischen Wohnraums für Menschen mit unteren und mittleren Einkommen, sei dies auf kommunaler Ebene bei der  Bewältigung des Klimawandels, sei dies für Chancengerechtigkeit und gesundes Aufwachsen für alle Kinder, sei dies für ernst gemeinte Inklusion sei dies für tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit.

Frauenpolitik: Gewalt gegen uns Frauen ist nicht tolerierbar. Die Sicherheit von uns Frauen in Freiburg muss deshalb durch ein entsprechendes Sicherheitspaket wiederhergestellt werden: etwa durch ein Frauennachttaxi, dass diesen Namen verdient: deshalb unser Konzept: ab 22.00 Uhr zu 7 Euro an jedem Tag in der Woche von jedem Ort in Freiburg; Anti-Gewalttraining für Täter muss wieder Bestandteil städtischer Politik werden.‚Frauen auf die Bühne‘, Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen, sei es bei der Karriere oder in der Sichtbarkeit im öffentlichen Raum uv.m..

Familienpolitik ist Geschlechterpolitik: Familien sollen sich in Freiburg von der Politik unterstützt fühlen: Deshalb werde ich als Sprecherin des Freiburger Bündnis für Familie  mich für eine Väterpolitik einsetzen,  den weiteren Ausbau der Freiburger FamilienCard  zu einer qualitativ hochwertigeren Unterstützungsinstrument (Bildung, Freizeit) für alle Freiburger Familien sowie die Vereinbarkeit von Kinder, Beruf und Pflege.  Zusätzlich zum quantitativen Ausbau von ganztags Kitaplätzen ist es notwendig, dass die qualitative Arbeit in den Kitas weiter ausgebaut wird; wichtige Themen sind dabei, Kinderschutz und Kinder(beteiligungs)rechte sowie rechtzeitige Unterstützung von Eltern (z.B.  durch Frühe Hilfen). Die Situation alleinerziehender Frauen ist mir ein besonderes Anliegen, dazu gehören eine Verbesserung der beruflichen Situation u.a. durcheine Verbesserung der Randzeitenbetreuung.

Integrative Sozialpolitik: In einer immer unübersichtlich werdenden Welt spielt das Quartier wieder eine größere Rolle. Ziel der kommenden Jahre, das notwendige Zusammenwirken von Quartiersarbeit, ehrenamtlichem Engagement, Inklusion, Stärkung von Familien und Verbleib von älteren Menschen im Stadtteil.

Gesundheitspolitik: Etablierung einer Freiburger Gesundheitsstrategie: z.B. gesundes Essen in Kita und Schule.

Soziale und ökologische Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit kommt oft zu technisch daher. Eine bessere Verbindung von Sozialem und Ökologie tut deshalb not. Die Eindämmung des dramatischen Klimawandels kann nur gelingen, wenn wir die Menschen zum mit machen gewinnen. Zusammen mit Vertreter*innen der Hochschulen, Bürgerstiftung, Fraktionen und Verbänden habe ich deshalb die Gruppe ‚soziale Nachhaltigkeit‘ gegründet. Wir untersuchen derzeit mit den handelnden Akteuren in den Stadtteilen, wie nachhaltig ihre Anstrengungen in der Armutsvermeidung, Flüchtlingsunterstützung oder beim bezahlbaren Wohnraum bereits sind und was weiter zu tun wäre um noch nachhaltiger zu werden.

Bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen: Eine der wichtigsten sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Wahlperiode wird die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit keinem, geringem (Obdachlose, junge Wohnungsuchende)  und mittleren Einkommen (Familien, älteren Menschen)  werden. Als Rieselfelderin würde ich mich gerne in der Projektgruppe Dietenbach engagieren, die sich um den Realisierung des neuen Stadtteil kümmert.

Inklusion damit Teilhabe selbstverständlich wird: Inklusion: Voraussetzung ist Barrierefreiheit, nur so können alle Menschen teilhaben am gesellschaftlichen Leben. Für die kommende Gemeinderatsperiode wird es um die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes gehen z.B. durch die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung. 2019 wird in Deutschland das ‚Dritte Geschlecht‘ anerkannt. Aktuelle läuft ein durch mich initiierter interfraktioneller Antrag, der sich für die Rechte für LSBTTQ bzw. drittes Geschlecht in allen Bereichen des Kommunalen wie Kita, Schule, Standesamt, Personalamt, Amt für öffentliche Ordnung einsetzt.

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