Julius Nebel

Ich bin 21 Jahre alt und komme ursprünglich aus Bamberg in Oberfranken. Ich bin mit 17 zum Studium nach Freiburg gezogen und habe hier mittlerweile mehr als dreieinhalb Jahre gelebt. Ich studiere Liberal Arts and Sciences mit dem Major Governance und beschäftige mich vor allem mit Fragen des Völker- und Menschenrechts, beispielsweise in meiner Bachelorarbeit mit der Institution des Europäischen Menschengerichtshofs in Strasbourg. Ein Jahr meines Studiums habe ich in Jerusalem an der Hebrew University verbracht, was mich sehr stark beeindruckt hat. Wieder zurück in Freiburg freue ich mich für eine stärkere grüne Politik auf der kommunalen Ebene einzusetzen.

Meine Hobbys sind Theater spielen, Wandern im Schwarzwald, Kochen, Beobachtung von innen-, außen- und sicherheitspolitischen Entwicklungen in Deutschland.

Warum Grün?

Ich bin nach der letzten Bundestagswahl Mitglied geworden, weil mir klar geworden ist, dass wir uns aktiv für unsere Gesellschaft und die Politik einsetzen müssen, wenn wir wollen, dass es Veränderung gibt und dass so eine Partei, wie die AfD nicht den Diskurs bestimmt. Die Grünen sind dabei die einzige Partei, die wirklich eine nachhaltige Zukunft für alle und damit auch für meine Generation gestalten wollen und die nicht soziale Themen gegen Themen des Klima- und Umweltschutzes ausspielen. Außerdem stehen die Grünen auch in allen anderen Bereichen für eine progressive und fortschrittliche Politik, die meiner Ansicht nach essentiell ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Themen

Mein Hauptanliegen ist, dass sich der Gemeinderat intensiv und nachhaltig um unsere offene Gesellschaft bemüht. Dafür empfinde ich es als essentiell, dass die Integration Geflüchteter in der Stadt weiter forciert wird, durch eine bessere, dezentrale Unterbringung sowie einen stärkeren Fokus auf Sozialarbeit und Unterstützung bei der Arbeitssuche. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass Freiburg ein städtisch gefördertes Queeres Zentrum einrichtet, was die bestehenden ehrenamtlichen Strukturen besser bündelt und damit der LGBTTQ+ Community in der Stadt mehr Schlagkraft gibt und sie auch sichtbarer macht. Daneben ist es mir noch wichtig, dass stärker gegen Hassverbrechen vorgegangen wird, beispielsweise durch die Einrichtung einer Ansprechperson bei der Polizei für die LGBTTQ+ Community.