Stellungnahme des Kreisverbands der Freiburger Grünen zur Panne bei der Versendung von Erstwählerbriefen

Heute haben zahlreiche Freiburger Eltern von uns einen Brief erhalten, der an ihre kleinen Kinder adressiert ist, in dem diese als vermeintliche Erstwählerinnen und Erstwähler angesprochen werden. Zurecht erreichen uns im Moment viele Emails und Anrufe irritierter und verärgerter Bürgerinnen und Bürger. Grund für dieses Versehen ist ein falscher Datensatz, den uns die Stadt Freiburg zur Verfügung gestellt hat.
Hintergrund: Zur Europa- und Kommunalwahl wollen wir mit Erstwählerinnen und Erstwähler ins Gespräch kommen. Denn es ist die junge Generation, die am stärken von politischen Entscheidungen betroffen sein wird. Deswegen wollten wir allen Freiburger Erstwählerinnen und Erstwählern einen Brief schreiben mit einem Aufruf, wählen zu gehen, und mit der Einladung, uns im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate Fragen zu stellen. Die Gemeinden können politischen Parteien im Vorfeld von Wahlen für solche Zwecke Daten der Erstwählerinnen und Erstwähler zur Verfügung stellen, die selbstverständlich einem strikten Datenschutz unterliegen und im Anschluss an das Schreiben wieder gelöscht werden. Leider war der Datensatz, den die Stadt Freiburg uns zur Verfügung gestellt hat, falsch, sodass anscheinend alle seit der letzten Wahl geborenen Kleinkinder angeschrieben wurden. Das unterlag nicht unserer Kontrolle und war ganz sicher nicht unsere Absicht. Auch wenn es nicht unser Fehler war, entschuldigen wir uns hiermit aufrichtig bei allen irritierten Eltern. Wir erwarten von der Stadt Freiburg, dass sie alle Betroffenen anschreibt und sich entschuldigt.

2 Kommentare

  1. Familie mit 2 Kleinkindern

    „Wir erwarten von der Stadt Freiburg, dass sie alle Betroffenen anschreibt und sich entschuldigt.“ Bitte nicht noch mehr Papiermüll! Mit 2 kleinen Kindern würden wir dann schon 4 unnötige Briefe bekommen… Wir würden lieber auf den Müll verzichten – der Umwelt zuliebe!

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  2. Boris Lau

    Danke für die Stellungnahme, das hatte ich schon vermutet als ich gelesen habe dass die Kommunen die Daten nach Geburtsdatum filtern aber ohne Geburtsdatum weitergeben müssen. Viel Erfolg!

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