Katastrophe in Japan stellt Sicherheitsfrage auch für deutsche AKW

Die Freiburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae ist schockiert von den dramatischen Nachrichten, über das schwere Erdbeben in Japan: "Ich empfinde Trauer und Mitgefühl für die Opfer dieser Katastrophe und nehme Anteil an dem schweren Schicksal aller davon Betroffenen." Besonders besorgt ist Andreae über die Schäden an den Atomreaktoren in Fukushima durch die Erdbeben und die Flutwelle. Allen Maßnahmen zum Trotz hat die Kernschmelze offenbar in den Reaktoren 1 und 3 begonnen. Es droht jetzt die schlimmste Störung, die in einem Atomkraftwerk möglich ist." Die Menschen in Deutschland haben angesichts der drohenden Atomkatastrophe in Japan berechtigte Sorgen und Fragen auch zur Sicherheit deutscher Atomkraftwerke. Kerstin Andreae: "Die Bundesregierung darf das Risiko einer Kernschmelze nicht länger ignorieren und verleugnen. Hier hilft keine Nachrüstung. Hier hilft nur, dieses Risiko so schnell wie möglich durch Stilllegung zu mindern. Ich fordere Bundesumweltminister Röttgen auf, Neckarwestheim 1 und Biblis A sofort abzuschalten!"